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Die Bürger von Wiesbaden

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inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 8. Mai 2021 20:53

„Pensionopolis“, „Weltkurstadt“, nennt sich Wiesbaden in der zweiten H lfte des 19. Jahrhunderts voller Selbstbewu tsein und frei von jeder Bescheidenheit. Der steile Aufstieg der kleinen Landstadt mit kaum mehr als 2000 Einwohnern zu einer Gro stadt innerhalb eines Jahrhunderts ist sicher eine Erfolgsgeschichte sui generis. In Wiesbaden wurde das Geld verzehrt, das anderswo verdient oder ererbt worden war. Hier wohnten reiche Rentiers und machten die Stadt zum „Pensionopolis“ (Max Weber), erholten sich die Eliten aus ganz Europa im Sommer bei der Kur. Wer waren die B rger dieser Stadt? In welchem Verh ltnis standen die alte b rgerliche F hrungsschicht, die verschiedenen Einwanderergruppen, die Staatsbeamten und die Offiziere zueinander? Die Frage nach den Tr gern des Aufstiegs und jenen, die Widerstand gegen Modernisierung und Ausbau leisteten, steht im Mittelpunkt der Arbeit von Thomas Weichel. F r einen Zeitraum von 130 Jahren werden die innerst dtischen Konflikte beschrieben, von denen manche heute tragikomisch anmuten, den Zeitgenossen aber waren sie bitter ernst.

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